Verfasser: austro-classic, Datum: 07.07.2014
Im März 1964 kam die KAD-Reihe auf den Markt. Bei identischen Karosserien in moderner, geradliniger Formgebung definierten sie sich über Ausstattung und
Motorisierung.
Im Frühjahr 1969 folgten die neuen Modelle der B-Reihe, die mit modernster Fahrwerkstechnik und geglätteten Formen Maßstäbe in ihrer Fahrzeugklasse setzten.
Im April 1970 entfällt der Kapitän; er wird vom Admiral N abgelöst. Der Diplomat wächst hingegen weiter: Für Vorstände, Minister und Staatsoberhäupter präsentiert Opel im August 1973 eine Langversion des Flaggschiffs. Der Radstand wächst um 150 Millimeter, der Zugewinn an Raum kommt voll und ganz den Fondpassagieren zugute.
Der vielleicht schönste Opel Diplomat kommt als sportliches Coupé auf den Markt. 1973 präsentiert der ehemalige Rennfahrer Erich Bitter den Diplomat CD. Als Vorbild gilt die von Opel für die IAA 1969 entwickelte Studie CD (Coupé Diplomat). Die Karosserie des 2+2-Sitzers konzipierte Bitter in Zusammenarbeit mit dem Opel Design-Center, Basis des bei Baur in Stuttgart gebauten Luxus-Coupés ist der Diplomat B.
Nach einer erfolgreichen Karriere im automobilen Oberhaus kommt im Juli 1977 nach 11.017 verkauften Kapitän, 31.827 Admiral und 18.725 Diplomat das Aus für "die großen Drei" der B-Baureihe. 1978 wird die Opel-Oberklasse für Reisende von Rang von den völlig neu konzipierten Modellen Senator und Monza abgelöst.
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